Einführung

Der erste Schritt bei der Einführung von Kanban besteht darin, den bestehenden Workflow, die vorhandene Arbeit sowie Probleme zu visualisieren. Dies wird in Form eines Kanban-Boards getan, das z. B. aus einem einfachen Whiteboard und Haftnotizen oder Karteikarten besteht. Jede Karte auf dem Board repräsentiert dabei eine Aufgabe. Das schafft Transparenz über die Verteilung der Arbeit.

Als nächstes wird die Menge an parallelen Aufgaben limitiert („Work in Progress Limit“). Dadurch wird zum einen das Multitasking reduziert.

Im Kern von Kanban steht das „Flow“-Konzept. Das bedeutet, dass die Aufgaben bzw. „Tickets“ möglichst gleichmäßig durch das System fließen sollen, ohne lange Wartezeiten. Dabei gibt es keinen speziellen Termin, an dem neue Aufgaben geplant und für die Umsetzung beschlossen werden. Iterationen oder „Sprints“ wie bei Scrum gibt es also nicht.